BildBotschaft Hamburg

BildBotschaft Hamburg

Begegnung und Austausch durch Fotografie

In der BildBotschaft Hamburg haben wir Ende 2025 für sechs spannnende Wochen einen Raum für Dialog geschaffen.

Mit Ausstellungen, partizipativen Journalismus und Bildungsarbeit haben wir Fotografie gefeiert und uns Fakes, Desinformation und KI-Tricks entgegengestellt – jetzt erst recht!

Ob neugierige Passant:innen, leidenschaftliche Foto-Fans oder Medienprofis – bei der BildBotschaft waren alle willkommen!

Gerade in bewegten Zeiten brauchen wir Fotos mehr denn je. Sie berühren, inspirieren, bringen uns zum Staunen – und auch zum Nachdenken und Diskutieren.

Unser Programm war in fünf Themenbereiche eingeteilt:

  • Fotojournalismus und Dokumentarfotografie  
  • Desinformation und Künstliche Intelligenz 
  • Junge Perspektiven 
  • Street Photography 
  • Hamburg, Architektur und Stadtentwicklung 

Freu dich auf ein abwechslungsreiches Pop-up-Programm mit spannenden Workshops und Vorträgen, preisgekrönten Ausstellungen und Reportagen, Foto-Contests,  kostenlosen Fun-Shootings, tollen Gewinnen und einzigartigen Geschenkideen rund ums Bild.

BildBotschaft, Hamburg, 08. November 2025
© Christina Czybik
BildBotschaft Hamburg
© laif foundation
BildBotschaft, Hamburg, 08. November 2025 © Christina Czybik
© Christina Czybik
BildBotschaft, Hamburg, 08. November 2025
© Christina Czybik

Das Programm vom 2.11. bis 20.12.2025

Di-Sa von 14 Uhr bis 20 Uhr im Satellit in der Mönckebergstraße 3 (direkt neben Media Markt).
Alle Veranstaltungen sind kostenlos. 

2. bis 15. November: „Junge Perspektiven“

Wie sehen Jugendliche die Welt? Welche Themen sind ihnen wichtig? Wie würden sie ihre Geschichten selbst erzählen?

Antworten auf diese Fragen liefert der bundesweite „Jugend fotografiert Deutschland“ Wettbewerb der gemeinnützigen laif foundation.

Teilnehmende üben sich im Umgang mit Ideen, Recherche und visueller Dokumentation. Auch das Verständnis für die Herausforderungen von Fotojournalismus und die Kritikfähigkeit gegenüber Quellen werden gefördert.

Wir zeigen in der Ausstellung einen Zwischenstand der bisher eingereichten Fotostorys.

Einreichungen für die nächste Runde sind noch bis zum 17. April 2026 möglich und die Preisverleihung findet im Mai 2026 statt.

Mehr Infos dierekt unter www.jugendfotografiert.org

Ein Projekt der kulturellen Bildung der Deichtorhallen Hamburg mit sechs Hamburger Schülen zum Thema Fake News

Das Internet gilt als das demokratischste Medium überhaupt. Jede Person kann gleichberechtigt posten, kommentieren und teilen. Und insbesondere junge Menschen informieren sich über soziale Medien, laufen dabei aber auch Gefahr, auf Falschmeldungen hereinzufallen, da Nachrichten oft geschönt und manipuliert sind. Ihnen fehlen oftmals die Kriterien, zwischen seriösen und unseriösen Quellen zu unterscheiden und die Glaubwürdigkeit einer Nachricht zu beurteilen. Dies bezieht sich einerseits auf politische Fake News (Falschnachrichten), die mit einer unkritischen Verbreitung zum Verlust von Informationsvielfalt führen und dabei demokratiegefährdend sein können, andererseits geht es aber auch um sehr »persönliche« Fake News wie die Selbstdarstellung auf Medien wie Instagram und TikTok. Ständig wird den Nutzer*innen das Bild vom perfekten Menschen und einem aufregenden Leben präsentiert, sei es über Bildbearbeitung oder über Bildausschnitte, in denen die Umgebung weggeschnitten wird.

Teilnehmende Schulen: das Charlotte-Paulsen-Gymnasium, das Gymnasium Buckhorn, das Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium, der Reformschule Winterhude, das Gymnasium Allee, das ReBBZ Billstedt (Regionales- Bildungs- und Beratungszentrum)

Koordination des Projektes: Birgit Hübner, Leitung der kulturellen Bildung der Deichtorhallen Hamburg

Projektidee und künstlerische Leitung: André Lützen

Fotografien: André Lützen

Künstlerische Mitarbeit und Umsetzung: Nora Luttmer und Ruth Marie Kröger

Die enstandenen Arbeiten der Schüler*innen zum Thema Fake News sind auf der eigens für Projekt entworfenen Website zu sehen:

LINK => klubderkuenste.com

+ Außerdem die Dauerausstellung „laif – 20 Positionen dokumentarischer Fotografie“

Events

2. November: Workshop Event-Fotografie mit Christina Cybik (Ausgebucht)

4. November: Schulworkshop: Fotojournalismus: Ist das noch wichtig oder kann das weg? Mit Marco Larousse und Ulf Schmidt-Funke.
(geschl. Veranstaltung in der Stadtteilschule Wilhelmsburg im Rahmen der 3. Hamburger Woche der Pressefreiheit)

8. November

10 Uhr: Workshop Reportage-Fotografie mit Aliona Kardash (Ausgebucht)

ab 14 Uhr: ❤️❤️❤️ Eröffnung der BildBotschaft Hamburg  im Rahmen der 3. Hamburger Woche der Pressefreiheit und Preisverleihung für den Wettbewerb „Jugend fotografiert Deutschland“ (jugendfotografiert.org)

12. und 13. November:

Schulworkshop von KIDS LOVE PHOTOGRAPHY (geschlossene Veranstaltung)

12. und 13. November:

Jan von Holleben: Buchpräsentation zum Buch „100 mal typisch Deutschland“. Ein Bildband nicht nur für Kinder. Von Adventskranz, Aspirin und Autobahn über Bier, Döner und FKK bis hin zu Winnetou, Wurst und Zebrastreifen. Ein herrlich unterhaltsamer Ritt durch die deutsche Kulturgeschichte.

18. bis 22. November: „Street Photography“

Ausstellungen

Das Außergewöhnliche im gewöhnlichen Alltag zu sehen und fotografisch zu dokumentieren – das macht die Kunst der Streetfotografie aus.

Die Streetfotografie ist ein künstlerisch-dokumentarisches Genre der Fotografie mit einer über 100-jährigen Geschichte. Sie ist ein essenzieller Bestandteil unseres visuellen zeitgenössischen Gedächtnisses und zeigt zukünftigen Generationen, wie das ungestellte Leben in der jeweiligen Gegenwart wirklich ist, anstatt sich bestmöglich gestellt zu inszenieren.

Die Werksschau zeigt eine Auswahl an humorvollen und kritischen Motiven zu unserer Gesellschaft im Wandel.

Ein fotografisches Langzeitprojekt über unser Land

Dr. Britta Kohl-Boas, Oliver Jockers und Bastian Hertel gewähren Einblicke in ihre aktuelle fotografische Arbeit.

Das Buchprojekt DEUTSCHLANDWEIT 49/58 startete Anfang 2024 unter dem Arbeitstitel „49 € Deutschland“. Seither berichten die drei Fotograf:innen regelmäßig über ihre Erfahrungen bei der Entwicklung des Projektes. Begleitet werden sie in dieser kreativen Entstehungsphase von Ruth Stoltenberg und Peter Bialobrzeski.

Mit DEUTSCHLANDWEIT 49/58 begeben sich die drei Fotograf:innen auf eine „weitere Reise zu den Deutschen“ und nutzen dabei den regionalen Nahverkehr als verbindendes Element. Drei Perspektiven auf ein sich stets veränderndes Sujet: Deutschland.

Britta, Oliver und Bastian haben sich bereits in früheren Arbeiten mit Themen wie Heimat, Zugehörigkeit und Bewegung im urbanen Kontext auseinandergesetzt.

Mit DEUTSCHLANDWEIT 49/58 arbeiten sie erstmals von Beginn an zu dritt. Sie reisen teils gemeinsam, teils allein – und verlassen dabei bewusst die großen Städte, um sich den kleineren Orten und Zwischenräumen zuzuwenden. Mit dem Deutschlandticket erkunden sie die Vielschichtigkeit der Regionen – quer durch die Republik.

+ Außerdem die Dauerausstellung „laif – 20 Positionen dokumentarischer Fotografie“

Events

20. November ab 18:00 Uhr:

DEUTSCHLANDWEIT 49/58 –
Dr. Britta Kohl-Boas, Oliver Jockers und Bastian Hertel untersuchen Deutschland mit dem Nahverkehr. Was sie dabei über ihre Heimat und sich selbst gelernt haben, erzählen sie euch in unserem Talk.

21. November ab 17:30 Uhr: Tishman Speyer / Urban Land Institute (Geschlossene Veranstaltung)

22. November 16 Uhr:

FOTOBUCH VORSTELLUNG
Der Streetfotograf @SVENSONPHOTO präsentiert sein neues Fotobuch MONO/POLY mit einem Talk.

25.11. bis 6.12.: „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“

Ausstellungen

Kneipensterben – ein Wort im deutschen Sprachschatz, das vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre.

Kneipen gehörten lange zum Leben dazu. Sie waren der Treffpunkt schlechthin. laif-Fotografin Aliona Kardash ist für den Stern mit ihrer Kamera von Tresen zu Tresen gezogen, um das Phänomen Kneipe zu dokumentieren. Entdeckt hat sie während ihrer Fotoreportage nicht nur viele Traditionskneipen, sondern auch jede Menge Geschichten:

»Ich war bei drei Geburtstagen dabei, habe auf eine Kneipenwiedereröffnung und eine gute Kreuzfahrt angestoßen, mit Schalke-Fans die 0:4-Niederlage betrauert, den größten Mann Hamburgs getroffen und unzählige wunderbare Begegnungen gehabt.
Hier einige der in der Ausstellung gezeigten Bilder: => Link

Aliona Kardash (1990) ist eine Dokumentarfotografin aus Sibirien, die in Hamburg lebt. Sie ist Mitglied des DOCKS Collective und wird von der Agentur laif vertreten. Neben vielen weiteren Auszeichnungen erhielt sie 2025 den World Press Photo Award für ihre Langzeitserie »Zuhause riecht es nach Rauch«.

Mit der Ausstellung gibt Daniel Chatard einen Einblick in den aktuellen Zwischenstand seiner Langzeitarbeit „European Prospects“. Das Projekt zielt darauf ab, die europäische Idee eines in Frieden vereinten Kontinents mit den vielfältigen Krisen, denen er heute ausgesetzt ist, zu konfrontieren.

Mit seiner Fotoserie möchte Chatard die Präsenz der teils abstrakten, teils manifesten Bedrohungen durch Krieg, Klimawandel und eine sich wandelnde globale Machtkonstellation greifbar machen. Auf Reisen durch Europa mit dem Auto, Bus, Zug, Flugzeug, zu Fuß und per Anhalter möchte er ein Erfahrungsporträt der gegenwärtigen europäischen Realität angesichts dieser Herausforderungen schaffen, eine soziale und psychologische Landschaft des Kontinents.

Daniel Chatard hat für „European Prospects“ den «TruePicture Award» erhalten. Neben der finanziellen Förderung werden die Gewinner:innen während der 18-monatigen Arbeit an ihren Fotoreportagen von TruePicture mit Fachwissen und Mentoring unterstützt.

Im vergangenen Jahr wurde Daniel Chatard für seine Fotoserie „Niemandsland“ mit dem World Press Photo Award in der Kategorie „Long Term Projects“ in der Region Europa ausgezeichnet.

Der Fotograf Rafael Heygster dokumentiert die kalkulierte Selbstinszenierung der AfD auf öffentlichen Veranstaltungen. Seine Bilder zeigen, wie sich die Partei mit dominanter Rhetorik, Provokation und Machtdemonstrationen in Szene setzt und dabei gesellschaftliche Spaltung normalisiert.
Für diese Langzeitbeobachtung wurde Heygster 2025 mit dem World Press Photo Award in der Kategorie „Stories“ in der Region Europa ausgezeichnet. => Link

Munaqabba – das ist eine Anlehnung an den arabischen Begriff für «Frau mit Gesichtsschleier».

Warum wird die sogenannte Burka-Debatte in Deutschland so emotional geführt? Und warum kommen dabei diejenigen, um die es geht, selbst am wenigsten zu Wort? Das fragte sich die Fotografin Selina Pfrüner und beschloss, in der Begegnung und im Gespräch mehr über die Lebenswirklichkeiten dieser vollverschleierten Frauen herauszufinden.
Der Dialog mit den sogenannten Munaqabbis wurde die Grundlage des Projektes, in dem sich Selina Pfrüner dem Phänomen der Vollverschleierung in Deutschland auf sensible und doch unmittelbare Weise nähert. In Interviews spricht sie mit Munaqabbis über ihren Alltag, ihren Glauben, entdeckt Ähnlichkeiten und Unterschiede – und reflektiert dabei, was die Andersartigkeit Anderer mit uns macht. Sie verschafft ungewohnte Einblicke in eine verschleierte Wirklichkeit – unter anderem durch Video-Portraits, Audio-Beiträge und Fotografien der Kleidung, die Frauen unter der Vollverschleierung tragen.
Mehr Informationen zu dem Projekt: => Link

Die Fotos dieser Reportage wurden für das GREENPEACE Magazin zu einer investigativen Recherche von Michael Billig und Marius Münstermann angefertigt.

Thema waren illegale Mülldeponien in Deutschland – ein Phänomen, das der Fotograf hierzulande so nicht erwartet hätte. Während der Recherche lernte er, wie Einzelne systematisch Müll ablagern und damit enorme Profite erzielen. Die Journalisten schlichen sich auf die Anlagen, nahmen Proben, die später in Laboren analysiert wurden, und warteten vor den Häusern mutmaßlicher Drahtzieher, um sie nach einer Stellungnahme zu fragen.

Kürzlich wurde bekannt, dass die Deponie in Güstrow inzwischen geräumt wurde. Ein kleiner Erfolg für die Umwelt, finanziert aus Steuergeldern.

Nach seinem Studium des Fotojournalismus und der Dokumentarfotografie in Hannover erhielt Jonas Wresch (1988) das STERN-Stipendium „Junge Fotografie“. Seither fotografiert er weltweit Geschichten und begleitet Menschen in außergewöhnlichen Situationen: Für den Stern reiste er mit dem deutschen Außenminister in den Irak, porträtierte im kolumbianischen Dschungel ehemalige Guerillakämpfer für DIE ZEIT und dokumentierte auf der Nordsee die Einsätze von Seenotrettern für GEO.

Wresch nahm an der World Press Photo Masterclass teil, seine Arbeiten wurden unter anderem mit dem Freelens Award sowie bei Photographer of the Year Latin America, CHIPP und Days Japan ausgezeichnet. Er ist Juror des Hansel-Mieth-Preises und des Gabriel-Grüner-Stipendiums.

Er lebt in Hamburg und arbeitet regelmäßig an Langzeitprojekten in Kolumbien.

+ G20 in Hamburg

+ Außerdem die Dauerausstellung „laif – 20 Positionen dokumentarischer Fotografie“

Events

29. November

 12 – 17 Uhr:
Fotobuchmarkt – Kreative Weihnachtsgeschenke aus der BildBotschaft
Fotograf:innen präsentieren und verkaufen ihre Fotobücher und es gibt tolle Postkartenmotive zum Verschenken oder Sammeln.

Ab 16 Uhr:
Pics and Pretzels – Treffen der laif Fotograf:innen aus Hamburg und Umgebung

Um 17 Uhr:
Selina Pfrüner zu ihrem Projekt „Munaqabba – Über Frauen in Vollverschleierung in Deutschland“ (Screening & Talk)

In einem gesellschaftlichen Klima, was gespalten und polarisiert wirkt, in dem immer häufiger Wir-gegen-Die-Gefühle auftreten, ist es umso wichtiger, wieder mehr auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch zu kommen und Menschen als mehr zu begreifen, denn ihre Gruppenzugehörigkeit.

Empathisch zuhören bedeutet eben nicht übereinstimmen zu müssen, sondern wirkliches Verstehen zu ermöglichen. Offenheit mitzubringen für die Perspektiven und Lebensrealitäten anderer, ist wie ein Muskel den man trainieren kann. Manchmal sind die Trainingseinheiten ganz schön hart, aber diese Fähigkeit kann, besonders in diesen Zeiten, dazu beitragen, dass ein gutes Zusammenleben gelingt.

Der Dialog mit den sogenannten Munaqabbis wurde die Grundlage des Projektes, in dem sich Selina Pfrüner dem Phänomen der Vollverschleierung in Deutschland auf sensible und doch unmittelbare Weise nähert.
Mehr Infos im Ausstellungstext weiter oben.

30. November von 10 Uhr – 14 Uhr:

Workshop Selina Pfrüner:
Demokratiewerkstatt – Aktiv Zuhören & Bilder lesen (Ausgebucht)

4. Dezember um 17 Uhr:

Reporter ohne Grenzen: 
Fotografie und Journalismus in repressiven Diktaturen – Einblicke aus Osteuropa und Zentralasien
In Russland, Belarus und den zentralasiatischen Ländern ist die Pressefreiheit massiv eingeschränkt. Dennoch liefern Fotojournalist:innen vor Ort wichtige Einblicke: von Menschen auf der Flucht aus Berg-Karabach über russische Militärrekrutierungen bis hin zu den vergoldeten Palästen Turkmenistans. Wie arbeiten Journalist:innen unter diesen Bedingungen? Worauf achten sie bei der Berichterstattung in geschlossenen, autoritären Staaten? Darüber spricht laif mit Alena Struzh, Osteuropa-Referentin bei Reporter ohne Grenzen.

6. Dezember

17 Uhr:
Artist Talk mit Daniel Chatard
Gerade erst wurde Daniel Chatard beim Deutschen Fotobuchpreis für sein Fotobuch »Niemandsland« mit Silber in der Kategorie »Dokumentarische Fotografie« ausgzeichnet. Die Arbeit zeigt den Konflikt zwischen Energieindustrie, Umwelt und Gesellschaft und dokumentiert eine Region im Wandel.

Er beantworte Fragen zu diesem Projekt und gibt einen Einblick in den aktuellen Zwischenstand seiner in der BildBotschaft ausgestellten Langzeitarbeit „European Prospects“.

9. bis 13. Dezember: „Hamburg, Architektur und Stadtentwicklung“

Ausstellungen

Seit 2017 fotografieren Markus Dorfmüller und Johanna Klier regelmäßig für die Reihe „hamburger bauhefte“ aus dem Schaff-Verlag. Die Hefte werfen ein Schlaglicht auf einzelne Bauten, erläutern ihre Entstehungs- und Nutzungsgeschichte und schaffen ein Bewusstsein zur Entstehung von Architektur in ihren historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen. Mittlerweile sind 41 hamburger bauhefte erschienen, die allesamt dazu beitragen, die gebaute Stadt zu archivieren! Schaff-Verlag

«hamburger bauhefte» Markus Dorfmüller | Johanna Klier  –> Link

Axel Beyer wurde 2019 mit dem GeorgGeorg Koopmann Preis für Hamburger Stadtfotografie ausgezeichnet.

Wir zeigen seine drei Hamburg-Serien “TEMPORÄRE EINSICHTEN”, „Bye Bye, City-Hof“ und „STADT RÄUME.

Mehr Infos gibt es hier –> Link

Gisela Floto studierte Fotografie in Berlin und arbeitete als Fotojournalistin. Auslandsaufenthalte in London und Paris folgten. Von 1971 bis 1987 widmete sich der Werbefotografie mit dem Schwerpunkt Mode, Kinder, Menschen. Zwischen 1989 und 1991 war sie im Bereich redaktionelle Fotografie für die Zeitschriften ZEIT-Magazin, Feinschmecker, Country, ART und Architektur & Wohnen tätig. 
Von 1993 bis 1995 war Floto Ausstellungsleiterin für das Museum für Fotografie im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Anschließend war sie bis 2005 Dozentin für Bildjournalismus an der Universität Hamburg, Institut für Journalistik. Seit 2005 ist sie als freie Fotografin tätig und lebt in Hamburg. 
 
Hier ein Link zu einigen in der Ausstellung gezeigten Bildern: –>Link

Außerdem zeigen wir Serien von

  • Achim Multhaupt: „Letzte Hafenimbisse” und „Hamburg Nachts“
  • Frederika Hoffmann: „Ladenbesitzer:innen in Eimsbüttel“
  • Gunter Glücklich: „Hamburger Freihafen“
  • Hinrich Schultze: „Verschwundene Welten – St. Pauli und das Schanzenviertel“
  • Thomas Ebert: „Weißer Riese“, „Sternbrücke“ und „Hamburg in Transformation“

Events

9. Dezember um 17 Uhr:

Ausstellungseröffnung: Markus Dorfmüller | Johanna Klier  –> Link

11. Dezember um 18 Uhr:

Dr. Jörg Schilling: Präsentation der „hamburger bauhefte“ des Schaff-Verlags

Fotografie / Architektur / Vermittlung
Die hamburger bauhefte aus dem Schaff-Verlag sind ein Medium der lokalen Architekturvermittlung – bestehend zu gleichberechtigten Teilen aus Text und Bild. Die Fotograf/innen Dorfmüller Klier dokumentieren und kommentieren auf ihre Art, was die Texte beschreiben – ohne große Inszenierung, nüchtern aber kunstvoll ins Bild gesetzt.
Zusammen ermöglichen Bilder und Text einen Dialog mit der gebauten Umwelt, sie fördern die Auseinandersetzung mit Architektur, was einen wichtigen Beitrag zu unserem kulturellen und gesellschaftlichen Selbstverständnis darstellt. Das betrachten wir, in einer bereits viele Ausgaben andauernden, fruchtbaren Zusammenarbeit, als Aufgabe der hamburger bauhefte.
–> Link

12. Dezember um 17 Uhr:

«Das visuelle Gedächtnis der Stadt Hamburg» 
Panel-Talk mit Alexander Hagmann, Axel Beyer und Irina Ruppert. –> Link

13. Dezember 12 – 18 Uhr:

Fotobuchmarkt – Kreative Weihnachtsgeschenke aus der BildBotschaft
Fotograf:innen präsentieren und verkaufen ihre Fotobücher und es gibt tolle Postkartenmotive zum Verschenken oder Sammeln.

14. Dezember von 10 Uhr bis 17 Uhr:

Erol Gurian: Fotoworkshop „Mein Kiez – Meine Crew – Meine Hood“.  Anschließend öffentliche Präsentation und Diskussion.
Der Workshop richtet sich an Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Der laif-Fotograf, Fotojournalist und Dozent Erol Gurian leitet am 14. Dezember einen intensiven Tages-Workshop, in dem ihr lernt, eure Freund:innen an selbst gewählten Orten zu porträtieren – nah dran und mit eurem ganz eigenen Blick.
Die Bilder und Geschichten werden anschließend in der BildBotschaft Hamburg präsentiert und gemeinsam diskutiert.

Anmeldung an: info@laif-foundation.org

16. bis 20. Dezember: „JungePerspektiven“ und Fotojournalismus

Ausstellungen

  • Ausstellung der Abschlussarbeiten unserer JugendBildredaktion
  • unartig.harburg: Launch der Ausgabe #6 „Widerstand“ 
  • Highlights aus den vorangegangenen 5 Ausstellungswochen

Events

16. Dezember von 16:30 bis 18:00 Uhr:

Medienkompetenz-Workshop der Stadtteilschule St. Pauli (geschlossene Veranstaltung)

18. Dezember von 17 Uhr bis 18:30 Uhr:

Partner-Workshop der Canon Academy:

Canon Color Walks – Hamburg im Lichterglanz entdecken

Erlebe die Magie der Weihnachtszeit beim Canon Color Walk: Gemeinsam mit Canon Dozentin Fabienne Engel entdeckt ihr Hamburg im festlichen Rot. Fokus, Kreativität und jede Menge Inspiration – plus die Chance, Canon Objektive und Kameras kostenlos zu testen. Treffpunkt ist in der BildBotschaft in der Mönckebergstr. 3.

Jetzt anmelden auf der Canon Academy Homepage: –> Link

18. und 19. Dezember ab 14 Uhr:

Präsentation der neuen Ausgabe des Magazins unartig.harburg.

unartig.harburg ist aus dem Wunsch entstanden, jungen Stimmen im Süden Hamburgs Raum zu geben. Seit 2020 gestalten die Expert:innen von Kulturwohnzimmer e.V. mit jungen Menschen aus Harburg und Süderelbe ein Magazin, das unbequem, ehrlich und kreativ ist – ein Ort für Perspektiven, die sonst oft fehlen.
Mehr Infos: –>Link

Außerdem viele Mitmachaktionen & Angebote aus der Jugendarbeit von Kulturwohnzimmer e.V..

20. Dezember

14 Uhr
Präsentation der Abschlussarbeiten unserer JugendBildredaktion.

 

Zum Abschluss feiern wir noch einmal Fotojournalismus und Dokumentarfotografie. 

Mit Aliona Kardash und Rafael Heygster haben wir zwei Fotograf:innen auf unserer Bühne, die 2025 mit einem World Press Photo Award ausgezeichnet wurden. Sie stehen für zwei ganz unterschiedliche Ansätze, wie politische Themen fotojournalistisch bearbeitet und erzählt werden können.

16 Uhr
Talk mit Aliona Kardash.
Die Fotojournalistin und Dokumentarfotografin wurde mit dem World Press Photo Award 2025 in der Kategorie „Long Term Project“ in Europa ausgezeichnet. Im Talk mit Marco Larousse gibt sie Einblicke in ihre Arbeitsweise und die Bedingungen, unter denen Fotojournalismus heute in Deutschland stattfindet.

17:00 Uhr
Rafael Heygster: Zum medialen Umgang mit der AFD. (Diskurs-Veranstaltung)

Wie gehen eigentlich Fotojournalist:innen damit um, wenn es ihr Auftrag ist, die AfD zu begleiten?
Rafael Heygster und Thomas Victor fotografieren seit mehreren Jahren die AfD für überregionale Zeitungen wie Die Zeit oder Der Spiegel.
In einem Paneltalk mit viel Raum für anschließende Diskussionen erzählt Rafael Heygster darüber, welche Gedanken sie sich bei einer Beauftragung machen:

  • Wie fange ich ein, was ich sehe – ohne propagandistische Bilder zu machen?
  • Wie schaffe ich es, journalistische Distanz zu wahren, obwohl ich über Jahre hinweg die gleichen Menschen sehe und sie vor meine Kamera bringen soll?
  • Wie lässt sich das Spannungsfeld zwischen objektiver Berichterstattung, journalistischer Verantwortung für die Demokratie und der eigenen Haltung zum Thema verantwortungsvoll navigieren?

ab 18 Uhr:

♥ ♥ ♥ Abschlussfeier ♥ ♥ ♥

Get Together der Hamburger Foto Community und aller an der BildBotschaft Beteiligten – egal ob Ausstellende, helfende Hände oder Publikum.

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