Your commitment
Ja, die Zeiten sind schwierig. Wir erleben Herausforderungen, Wandel, Konflikte, Sorgen, Ängste, Bedrohung, aber auch Hoffnung und Menschlichkeit.
Und genau deshalb ist Fotografie wichtig. Sie dokumentiert, informiert, irritiert, inspiriert. Manchmal tut sie weh und manchmal macht sie einfach nur Spaß. Sie hilft uns zu sehen und zu verstehen. Sie bringt uns weiter und zusammen.
Auf dem „Zeigen, was ist“ Festival, feiern wir diese Fotografie – und verteidigen sie gegen Desinformation, Deepfakes und KI-Gespinste. Jetzt erst recht.
Mit einem thematisch und fotografisch sehr breit angelegten Pop-up Festival. Mit Ausstellungen, Vorträgen, Screenings, Aktionen und Raum für Begegnungen und Gedankenaustausch. 10 Tage lang, auf 1.400qm. Im Jupiter. Im Herzen von Hamburg.
Für alle, die Lust auf Bilder und Geschichten haben. Dokumentarfotograf:innen und Content Creators, Street Fotograf:innen und Foto-Fans, Profis, Amateure, Neugierige.
Seid dabei, dann wird es noch schöner, interessanter und vielfältiger.
highlights
Donnerstag, 21. November
ab 19 Uhr
- Vernissage und Feier
- All Artists on Stage
- Präsentation der Einreichungen zu “Jugend fotografiert Deutschland”
- Vorstellung PhotoRally
Sonnabend, 23. November
ab 15 Uhr
- Workshops mit Jugendlichen
- Talks & Vorträge
- PhotoSlams
- Austausch und Netzwerken
Sonnabend, 30. November
ab 15 Uhr
- Abstimmung und Präsentation Beiträge der PhotoRally
- Talks und Vorträge
- PhotoSlams
- Austausch und Netzwerken
Ausstellung
Über 20 Projekte zeigen die Bandbreite aktueller Dokumentarfotografie.
Von 20×30 Zentimeter bis 2×3 Meter. Von Kneipenkultur bis Klimawandel und von falschen Fake News zu sehr persönlichen Erfahrungen mit Herkunft und Identität. Von preisgekröntem Fotojournalismus, über Streetphotography bis zu Fotostories, die Schüler:innen bei unserem Wettbewerb „Jugend fotografiert Deutschland“ eingereicht haben.
Geöffnet täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Mitwirkende:
Aliona Kardash
Aliona Kardash ist eine Dokumentarfotografin aus Sibirien, die in Hamburg, Deutschland, lebt. Sie ist Mitglied des Kollektivs DOCKS und wird von der Agentur laif vertreten.
Aliona hat einen Bachelor-Abschluss in Journalismus von der Staatlichen Universität Tomsk in Russland. 2017 studierte sie Fotografie in der Internationalen Klasse der Fachhochschule Hannover, seit 2019 ist sie MA-Studentin an der FH Dortmund. Als Preisträgerin des STERN-Stipendiums 2022 arbeitete sie ein Jahr lang als Fotojournalistin für das Magazin Stern. 2024 wurde sie für ihr Projekt “Zuhause riecht es nach Rauch” mit dem Otto-Steinert-Preis der Deutschen Gesellschaft für Fotografie ausgezeichnet.
In ihrer fotografischen Praxis bezieht sie sich oft auf ihren eigenen Hintergrund und sucht nach universellen Mustern in sehr persönlichen Geschichten. Sie beschäftigt sich mit kultureller und nationaler Identität, mit der Verbindung der Menschen zu ihrer Vergangenheit und mit Gemeinsamkeiten.
Ein letztes Bier
Im Jahr 2014 gab es in Deutschland insgesamt 31.650 traditionelle Kneipen, im Jahr 2021 nur noch 19.201.
10.000 Kneipen haben allein während der Pandemie geschlossen. Für die Reportage „Die Kneipen“ des Stern Magazins war Aliona mehrere Wochen im ganzen Land unterwegs, um dieses besondere Biotop zu porträtieren.
Hier einige der in der Ausstellung gezeigten Bilder: => Link
André Lützen
AI vs HI / Artificial Intelligence versus Human Intelligence
Eine Kooperation zwischen dem KLUB DER KÜNSTE der Deichtorhallen Hamburg und dem TTLC Through the lens collective, Johannesburg.
Ein visueller Austausch über die Anwendung der beiden Intelligenzformen in der Wahrnehmung geopolitischer und gesellschaftlicher Veränderung. Vier Fotograf*innen aus Johannesburg wurden mit vier Fotograf*innen des ‘Klub der Künste’ der Deichtorhallen in Zweier-Teams zusammengebracht. Die vier Paarungen haben sich visuell mit dem Thema in einem Dialog via Mail, WhatsApp und Zoom über vier Monate austauschen und eine gemeinsame Arbeit erstellen. Betreut werden sie in ihrem Prozess von Michelle Loukidis in Johannesburg und André Lützen in Hamburg.
Konzept und künstlerische Leitung, Betreuung Fotograf*innen Hamburg: André Lützen
Betreuung Fotograf*innen Johannesburg: Michelle Loukidis
DTH-Organisation: Birgit Hübner
Teilnehmende Personen:
Shalom Mushwana, Südafrika/Johannesburg
Kwazokuhle Phakath, Südafrika/ Johannesburg
Troye Shannon, Südafrika/Johannesburg
Abigail Nel, Südafrika/Johannesburg
Gabriela Guimarães, Brasilien/Hamburg
Caio Jacques, Brasilien/Hamburg
Sara Escribano, Spanien/Hamburg
Altay Tuz, Türkei/Hamburg
Hier einige der in der Ausstellung gezeigten Bilder: => Link
Arne Piepke
Anecdotes from an unfamiliar Land
Im Laufe von drei Jahren reise ich durch ländliche Gegenden in Deutschland, auf der Suche nach einem ungewöhnlichen, alternativen und tragikomischen Blick auf mein Heimatland. Ausgehend von meiner eigenen Suche nach Zugehörigkeit untersuche ich, wie Menschen ihre Identität in Traditionen und Geschichte finden
Wie interpretieren wir unsere Geschichte? Wie finden wir Stabilität in Traditionen und Gemeinschaft?
Ich möchte dieses Land neu entdecken, das Unbeachtete und Übersehene untersuchen, mich überraschen lassen – mein eigenes Deutschland finden. Ich suche nach Anlässen, bei denen Menschen aus ihrem Alltag ausbrechen, sich mit Traditionen und Geschichte identifizieren und so in Rollen schlüpfen, sich verkleiden oder inszenieren. Momente, die wir als Außenstehende in diesen Gemeinschaften kaum wahrnehmen, reihen sich zu einer tragikomischen Erzählung von Deutschland aneinander.
Ziel der Arbeit ist es, eine Annäherung an die Komplexität und Unbestimmtheit kollektiver Identität zu schaffen und dieses Konzept zu hinterfragen. Die provokante Frage bleibt: Was bedeutet es, „deutsch“ zu sein?
Hier einige der in der Ausstellung gezeigten Bilder: => Link
Barbara Dombrowski
Tropic Ice - Dialog between Places Affected by Climate Change
Der menschengemachte Klimawandel bedroht nicht nur massiv die Natur, Ökosysteme und Artenvielfalt, sondern vor allem auch die Menschen selbst. Das ist das wesentliche Thema des Langzeitprojektes „Tropic Ice”, an dem die laif Fotografin Barbara Dombrowski seit 2010 gearbeitet hat.
Um Menschen ein Gesicht zu geben und um aufzuzeigen, dass alles mit allem verbunden ist, hat sich die Künstlerin auf den fünf Kontinenten an klimarelevante Orte begeben und indigene Völker besucht. Sie fungieren nicht nur als Botschafter ihrer jeweiligen Kontinente, sondern stehen für Kipppunkte im Klimasystem und für unterschiedliche Klimazonen.
Barbara Dombrowski zeigt jedoch keine Katastrophen, sondern es geht ihr um die Menschen selbst. All diese Völker eint ihr Verständnis und Zugehörigkeitsgefühl zu der sie umgebenden Natur. Sie waren oder sind Animisten, die alles Leben als beseelt betrachten.
In Form von großformatigen Bannern werden die porträtierten Personen in einer Ausstellungsinstallation zusammengebracht. Damit konnte die Künstlerin symbolische Bilder schaffen, die die Klimakrise auf neue, eindringliche Art illustrieren und die abgebildeten Menschen verbinden.
Hier einige der in der Ausstellung gezeigten Bilder: => Link zu den Installationen
Bastian Hertel, Britta Kohl-Boas, Oliver Jockers
Entschuldigt bitte… wir hängen.
Eine ausführliche Beschreibung folgt in den nächsten Tagen.
Erol Gurian
Der Münchner Erol Gurian hat armenisch-ungarische Wurzeln. Er studierte Bildjournalismus und Psychologie in den USA und arbeitet als Fotograf und Fotojournalist. Gurian ist gefragter Dozent, berät Medienunternehmen und wird von der Fotoagentur laif repräsentiert. Er ist berufenes Mitglied der DGPh und veranstaltet Medien-Workshops für geflüchtete Jugendliche im Libanon. Der Fokus seiner Arbeit liegt in den Bereichen Flucht und Migration.
Eine ausführliche Beschreibung des ausgestellten Projektes folgt in den nächsten Tagen.
FCK Fake News
FCK Fake News
Ein Projekt der kulturellen Bildung der Deichtorhallen Hamburg mit sechs Hamburger Schülen zum Thema Fake News
Das Internet gilt als das demokratischste Medium überhaupt. Jede Person kann gleichberechtigt posten, kommentieren und teilen. Und insbesondere junge Menschen informieren sich über soziale Medien, laufen dabei aber auch Gefahr, auf Falschmeldungen hereinzufallen, da Nachrichten oft geschönt und manipuliert sind. Ihnen fehlen oftmals die Kriterien, zwischen seriösen und unseriösen Quellen zu unterscheiden und die Glaubwürdigkeit einer Nachricht zu beurteilen. Dies bezieht sich einerseits auf politische Fake News (Falschnachrichten), die mit einer unkritischen Verbreitung zum Verlust von Informationsvielfalt führen und dabei demokratiegefährdend sein können, andererseits geht es aber auch um sehr »persönliche« Fake News wie die Selbstdarstellung auf Medien wie Instagram und TikTok. Ständig wird den Nutzer*innen das Bild vom perfekten Menschen und einem aufregenden Leben präsentiert, sei es über Bildbearbeitung oder über Bildausschnitte, in denen die Umgebung weggeschnitten wird.
Teilnehmende Schulen: das Charlotte-Paulsen-Gymnasium, das Gymnasium Buckhorn, das Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium, der Reformschule Winterhude, das Gymnasium Allee, das ReBBZ Billstedt (Regionales- Bildungs- und Beratungszentrum)
Koordination des Projektes: Birgit Hübner, Leitung der kulturellen Bildung der Deichtorhallen Hamburg
Projektidee und künstlerische Leitung: André Lützen
Fotografien: André Lützen
Künstlerische Mitarbeit und Umsetzung: Nora Luttmer und Ruth Marie Kröger
Die enstandenen Arbeiten der Schüler*innen zum Thema Fake News sind auf der eigens für Projekt entworfenen Website zu sehen:
LINK => https://www.klubderkuenste.com/home/
Frieder Blickle
Der Aletschgletscher im schweizerischen Wallis ist der flächenmässig grösste Gletscher der Alpen.
Vom Jungfraujoch zieht sich der Gletscher zirka 24 km Richtung talwärts zur Massaschlucht. Er gehört zum UNESCO Welterbe.
Eine Schneeflocke die am Junfgraujoch auf den Gletscher fällt, bräuchte theoretisch 400 Jahre, bis sie geschmolzen den heutigen Gletschermund oberhalb des Stausees erreicht. Das stetig, leise Ereignis, das Abschmelzen der Gletscher ist in seiner Langzeitwirkung noch nicht abzusehen.
Vor 30 Jahren, im Sommer 1994, habe ich bei einer Fotoreportage im Aletschgebiet verschiedene Landschaftsansichten und Menschen am Gletscher fotografiert. Nach 30 Jahren war ich wieder vor Ort. Die Bilder von 1994 hatte ich mit im Rucksack und habe an manchen Orten die Bilder von 1994 in die Sicht von 2024 intergriert. Es gibt keine Fotomontagen.
Die Landschaft, der Eisfluss, Grenzbereiche Eis zu Fels und der Fels selbst sind in Bewegung. Neue klimatische Zonen entstehen. Die Baumgrenze wandert nach oben. Historische Wege werden vergelegt. Ein Sessellift muß verkürzt werden. Gletscherseen verschwinden oder wandern in tiefere Regionen. Der Gletscher als Wasserspender für die Talregionen, ein „natürlicher, schräg stehender Stausee“ verändert seine Funktion.
Nach heutigen Modellrechnungen wird in 100 Jahren nur noch 10% des heutigen Gletschervolumens, ein Eisbereich zwischen Jungfraujoch und Konkordiaplatz, verbleiben.
Dieses Projekt wurde im September 2024 fotografiert und durch die VG Bild Kunst gefördert.
Jan Richard Heinicke
Jan Richard Heinicke wurde 1991 im Ruhrgebiet geboren. Nach einer deutsch-französischen Schulausbildung studierte er an der TU Dortmund Stadt- und Regionalplanung.
Nach dem Abschluss studierte er Fotojournalismus in Hannover, seit September 2022 ist er im Master „Photographic Studies“ in Dortmund eingeschrieben. Sein Arbeitsschwerpunkt sind Themen rund um Landnutzung, Klimawandel und neue Technologien. Dabei steht stets der Konflikt zwischen den Ansprüchen des Menschen an seine natürliche Umwelt und dem Leistungspotential der Natur im Fokus.
Er lebt und arbeitet in Dortmund.
Hier ein Link zu seinem Projekt “The past is the key to the future”: => Link
Jörg Modrow
Entschuldigt bitte… wir hängen. Eine ausführliche Beschreibung folgt in den nächsten Tagen.
Maria Feck
Maximilian Mann
Maximilian Mann, geboren 1992, ist ein deutscher Fotograf mit einem Master-Abschluss in Fotografie von der Fachhochschule in Dortmund. Er ist auf Dokumentar- und Porträtfotografie spezialisiert und konzentriert sich auf Geschichten, die soziale und ökologische Veränderungen sowie breitere gesellschaftliche Themen erforschen.
Er ist Gründungsmitglied des DOCKS-Kollektivs, wird von der Agentur LAIF vertreten und ist berufenes Mitglied der DGPh.
Max lebt in Dortmund und Hamburg.
Zwischen Hoffnung und Dystopie
Wie kann der Klimawandel jenseits der üblichen Klischees visuell dargestellt werden? Wie lassen sich Bilder für einen langsamen, schleichenden Wandel finden?
Die Temperaturen in Deutschland sind deutlich stärker gestiegen als der weltweite Durchschnitt. Überall im Land ist ein Wandel zu spüren – landschaftlich und gesellschaftlich.
Der Dortmunder Fotograf Maximilian Mann möchte für seinen neunen Fotoessay zur Klimakrise in Deutschland keine lauten Sensationsbilder suchen, sondern stille Zeugnisse eines sich langsam verändernden Landes inmitten der Krise zeigen. Denn Deutschland steht vor einem ernsthaften Problem: Das Industrie- und Autoland Deutschland muss bis 2045 klimaneutral werden. Das sind nur noch 21 Jahre, ein Wettlauf gegen die Zeit. Wirtschaftliche Interessen, politische Ideologien und Lösungsansätze werden zu Beginn der 2020er-Jahre in Deutschland zunehmend hitzig debattiert. Das gesellschaftliche Klima verändert sich, Klimaaktivist*innen bündeln ihre Energie, Wissenschaftler*innen suchen nach neuen Lösungen. Trotzdem wird weiterhin Kohle abgebaut, der Bau von Windkraftanlagen geht zu langsam voran, und es wird weiterhin darüber diskutiert, wie lange noch benzinbetriebene Autos verkauft werden könne.
Der Fotoessay beschreibt eine fotografische Reise durch Deutschland und konzentriert sich auf ein Land im Wandel. Welche neuen und hoffnungsvollen Konzepte gibt es, um die Klimakrise zu verlangsamen? Wie verändert sich die Landschaft in Deutschland? Und was bedeutet das für das tägliche Leben der Menschen? Die Ausstellung soll den Betrachtenden ein Gefühl von einem Land in der Krise vermitteln – ein ruhiges und zurückhaltendes Zeugnis des Wandels, zwischen Hoffnung und Dystopie.
fotobus society
Identity, Courage, Love.” ist eine Fotoausstellung der fotobus society.
Im Sommer 2023 brachten sie Bilder und Geschichten von Studierenden des Studienganges Visual Journalism & Documentary Photography mit Pop-up Ausstellungen in den öffentlichen Raum der Stadt Hannover!
Jetzt ist die Austellung mit Unterstützung der laif foundationnin Teilen nun auch in Hamburg zu sehen.
Identität, Courage und Liebe. Das alles sind Themen, die uns tagtäglich beschäftigen. Wer bin ich? Wo komme ich her? Was liegt mir am Herzen? Wofür möchte ich mich einsetzten? Wie liebe ich?
Diese Fragen sind noch so simpel, doch eine Antwort zu finden, fällt schwer. Die ausgestellten Arbeiten dokumentieren unterschiedlichen Lebensrealitäten und zeigen Perspektiven für eine eigene Beantwortung der Fragen auf.
Die Studierenden greifen ein breites Spektrum an Themen auf: Flucht, Herkunft, Tradition, Familie, Generationenkonflikt, Nachhaltigkeit, psychische Gesundheit, sexuelle Orientierung, Aktivismus und Hoffnung. Aufgrund der unterschiedlichen Standpunkte besteht Raum für Diskussion, Unstimmigkeiten aber vielmehr auch für Dialog und Versöhnung. Insgesamt bietet die Ausstellung junge fotografische Positionen, die nicht nur aufklären, sondern auch einen Ausblick geben.
Werkschau German Street Photography Festival 2024
Entschuldigt bitte… wir hängen.
Eine ausführliche Beschreibung folgt in den nächsten Tagen.
40 Positionen dokumentarischer Fotografie
»40 Jahre laif – 40 Positionen dokumentarischer Fotografie« ist eine Publikation im Zeitungsformat und zugleich eine Ausstellung »to go«, entstanden zum 40-jährigen Jubiläum der Agentur.
Die abgebildeten fotografischen Arbeiten reflektieren die Welt anhand ihrer Konflikte und Bruchlinien, zeigen aber auch wie Kunst und Solidarität Menschen verbinden. Darüber hinaus spiegeln sie die ästhetische Entwicklung der Dokumentarfotografie von 1981 bis 2021 wider.
In der Kategorie »Bildband fotografische Ausstellung« wurde die Publikation beim Deutschen Fotobuchpreis 23/24 mit Bronze ausgezeichnet.
Zu sehen sind Fotoserien von:
Christian Als, Christoph Bangert, Theodor Barth, Günter Beer, Regina Bermes, Jürgen Bindrim, Peter Bialobrzeski, Jan-Peter Boening, Katharina Bosse, James Whitlow Delano, Barbara Dombrowski, Stephan Elleringmann, Norbert Enker, Maria Feck, Bettina Flitner, Peter Granser, Jan Grarup, Andreas Herzau, James Hill, Sandra Hoyn, Britta Jaschinski, Hannes Jung, David Klammer, Vincent Kohlbecher, Axel Krause, Dirk Krüll, Michael Lange, Paul Langrock, Frederic Lezmi, Manfred Linke, Kai Löffelbein, André Lützen, Ingmar Björn Nolting, Helena Schätzle, Henrik Spohler, Berthold Steinhilber, Andreas Teichmann, Wolfgang Volz, Gordon Welters und Michael Wolf.
Nach Stationen in Köln, Ulm, Bremen, Prag, Hyderabad und New York kommt die Ausstellung des jetzt auszugsweise in Form der Jubiläumszeitung nach Hamburg.
Kurator der Ausstellung ist der international renommierte Fotokünstler Peter Bialobrzeski. Mit Unterstützung von laif-Agentur-Mitbegründer Manfred Linke, Peter Bitzer, ehemaliger Geschäftsführer der laif-Agentur, und den Designerinnen Sarah Fricke und Lea Sievertsen (Distaff Studio) sowie Lisa Petersen ist eine unkonventionelle Präsentation entstanden.
Mehr Informationen zu der Ausstellung gibt es hier: 40 Jahre laif
Jugend fotografiert Deutschland
Wie sehen Jugendliche die Welt? Welche Themen sind ihnen wichtig? Wie würden sie ihre Geschichten selbst erzählen?
Antworten auf diese Fragen liefert der bundesweite „Jugend fotografiert Deutschland“ Wettbewerb der gemeinnützigen laif foundation.
Teilnehmende üben sich im Umgang mit Ideen, Recherche und visueller Dokumentation. Auch das Verständnis für die Herausforderungen von Fotojournalismus und die Kritikfähigkeit gegenüber Quellen werden gefördert.
Wir zeigen in der Ausstellung einen Zwischenstand der bisher eingereichten Fotostorys.
Weitere Einreichungen sind noch bis zum 30. März 2025 möglich und die Preisverleihung findet im Mai 2025 in Hamburg statt.
Zu gewinnen gibt es 1.000 Euro.
Mehr Infos dierekt unter www.jugendfotografiert.org
Hier einige der in der Ausstellung gezeigten Bilder:
Talks und Vorträge
Im Gespräch mit Expert:innen diskutieren wir was die Fotografie und Journalismus heute bewegt. Welche Themen sind relevant? Welche Bilder und Bildsprachen passen in unsere Zeit? Wie entstehen die Projekte? Wie zeigen wir den Klimawandel? Was ist eine respektvolle, diverse Fotografie? Was funktioniert? Was fehlt? Wie gestalten wir den Wandel?
Moderation: Marco Larousse
Sonnabend, 23. November ab 15 Uhr
Panel Talk und Diskussion:
- Visionen für den Wandel! Die Macht der Fotografie im Klimajournalismus
(Barbara Dombrowski, Maximilian Mann, Jan Richard Heinicke) - Das Kollektiv als Zukunftsweg für Fotojournalist:innen (Aliona Kardash, Arne Piepke und Maximilian Mann von DOCKS Kollektiv)
- Tropic Ice – Dialog between Places Affected by Climate Change (Barbara Dombrowski)
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Fotovortrag
- „Klimaspeicher in der Natur“: Moore rund um Hamburg (Jörg Modrow)
- tba
Sonnabend, 30. November ab 15 Uhr
- Von der Idee zum Fotobuchprojekt (Nicole Keller)
- tba
PhotoSlam
Major donations play an important role in our work. They help us to be more resilient and sustainable, while also enabling us to be innovative – for example, to test new projects that we can then implement on a larger scale.
We are committed to building long-term, reciprocal relationships with individuals, foundations and associations who want to work with us tosupport the strengthening of our democratic system through effective photojournalism and the promotion of media literacy .
Much of our work is funded by our philanthropic supporters. This ranges from contributions to our ongoing costs to the financing of specific projects.
Zu den Einreichungsbedingungen
Mit der Einreichung bestätigst du, dass die eingereichten Fotos von dir selbst aufgenommen wurden, dass du alle Nutzungsrechte an den eingestellten Fotos hast und dass keine Rechte Dritter verletzt werden.
Die Fotos dürfen anonymisiert öffentlich beim PhotoSlam des „Zeigen, was ist.“ Festivals präsentiert und besprochen werden. Bilder und Videos dieser Veranstaltung dürfen von Dritten z.B. in den Sozialen Medien oder über Websites und Presseberichte verbreitet werden.
PhotoRally
Hier seid ihr gefordert. Bei unserer PhotoRally laden wir euch dazu ein, die verborgenen Potentiale der Hamburger Innenstadt aus euren persönlichen Perspektiven zu entdecken, zu dokumentieren und mit anderen zu teilen.
Zu gewinnen gibt es 500 Euro!
Schnappt euch eine Kamera oder das Handy und fotografiert die Ecken, Plätze, Situationen oder Veranstaltungen, die für euch die Innenstadt besonders lebenswert machen – oder von denen ihr gerne mehr in der City haben wollt. Uns interessiert, was ihr seht und wie ihr zeigt, was ist.
Die besten drei Beiträge gewinnen einen Preis und ausgewählte Einsendungen werden auf unserer Website ausgestellt. Eure Anregungen fliesen außerdem in unseren Projektbeitrag zu „Ideen finden Stadt“ ein und werden in einer Dokumentation an die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen übergeben.
Bei der Vernissage am 21. November gibt es alle Infos zur Teilnahme und am 30. November werden eure Beiträge gezeigt und die Gewinner live im Jupiter ermittelt.
Hier seht ihr welche Quartiere in dem Projekt zur Innenstadt gehören: =>Lageplan
Alle Details zum Ablauf folgen hier zur Eröffnung am 21.11. Bis dahin.
Workshops für Jugendliche
Im Rahmen unseres Festivals bieten wir für Jugendliche im schulischen und außerschulischen Bereich vier kostenlose Workshops zu verschiedenen Aspekten der Fotografie und des Journalismus an. Ziel dieser Workshops ist es, die Jugendlichen für die Rolle des Fotojournalismus zu sensibilisieren und gleichzeitig ihre Medienkompetenz zu stärken.
Gleichzeitig sind die Workshops für Begleitpersonen (zum Beispiel Lehrkräfte oder Fachkräfte der Jugendarbeit) eine interessante Möglichkeit, sich in dem Thema Visual Literacy weiterzubilden. Sie können anschließenden nach dem Train-the-Trainer Konzept in ihrer Arbeit weitere medienpädagogische Impulse setzen.
Infos und Anmeldung hier: => zu den Workshops
Seid dabei – macht mit – wir freuen uns auf euch
Herzlichen Dank an unsere Partner